top of page
Logo_spatzig-blau-animiert.gif

Mobile Angebote für künstlerische Projekte
mit Tonerde INTON® und mehr...

Ehemals Atelier Mein-Sein: 

logomeinsein.png

Mein Name ist Dorla Heiniger. Als langjährig erfahrene Kunsttherapeutin und Gestaltungspädagogin, bringe ich mobile künstlerische Angebote in Firmen, Schulen, Kindergärten, Heime, zu Privatpersonen, an Festivals, Retraiten, an Orte in der Natur und auf das „Högerli“ Lorraine, Bern. Voraussetzung ist eine bereits bestehende bzw. selbst organisierte Gruppe. Das Projekt kann beliebig oft wiederholt werden und wird individuell auf Anfrage "zugeschnitten" und geplant.

Integrales Gestalten mit Tonerde  INTON®

Für Gruppen an:​​

  • Schulen

  • Freizeit

  • Sozialen Institutionen

  • Tagungen

  • Konferenzen

  • Retraiten

  • Teambildungsevents

  • Arbeitsthemenentwicklung

  • Konzepterarbeitung 

  • Einzelpersonen im therapeutischen Setting krankenkassenanerkannt mit Zusatzversicherung EMR

  • Mentorat Studierende Kunsttherapie(Oda Artecura, GPK, EMR, SNE)

 

Methode Integrale Kunsttherapie kurz erklärt:

Der Begriff „Integral“ steht hier für das Zusammenspiel und das Integrieren verschiedener Ebenen in uns: Selbstvergessen sein, Erleben mit allen Sinnen, Erfahren, Erzählen, Denken, Ordnen, Differenzieren, Zusammenhänge finden. Ganz in die Wirksamkeit der eigenen Hände kommen. Sich auf der Ebene des Verstandes im Kopf und der körperlichen Ebene der Gefühle hin und her bewegen. Während des Arbeitens die kognitiven Fähigkeiten für eine Zeitlang zur Ruhe kommen lassen um sie zum Schluss  wieder gestärkt und voll und ganz zum Zug kommen lassen. Nach dem Berner Kulturphilosophen Jean Gebser, in einen Zustand von „Spielendem Gelingen“ kommen.

Methode Ursula Straub:
https://www.hogrefe.com/ch/shop/integrales-gestalten-mit-tonerde-88772.html

Mit den Händen die Tonerde zu kneten und zu streichen, wirkt ausgleichend und stärkend in allen Lebenslagen. Tonerde ist der Urwerkstoff der über Jahrmillionen seine besondere wohltuende Konsistenz bewahrt hat. Sie lässt uns über die Hände ganz in den jetzigen Moment und in Kontakt mit uns kommen. Für kleine Kinder ist es ein selbstverständlicher Vorgang, sich zwischen dem Alltagsbewusstsein und ihrer inneren Gefühlswelt und Fantasie, hin und her zu bewegen. Für sie kann das Gestalten mit Tonerde eine Möglichkeit sein, sich ungestört und in Ruhe, auf dieses für sie natürliche Spiel einzulassen und dadurch Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft zu schöpfen.. So wie für das Kind das Spiel oft ernst und umgekehrt das Ernste im Leben oft spielerisch erlebt wird, kann für größeren Kinder, Jugendlichen und erwachsene Menschen das Gestalten mit Tonerde neue Möglichkeiten eröffnen, um sich auf der Ebene des Verstandes und der körperlichen Ebene der Gefühle hin und her zu bewegen, in Bewegung zu kommen. Während des Arbeitens die kognitiven Fähigkeiten für eine Zeitlang zur Ruhe kommen zu lassen um sie zum Schluss der Stunde wieder gestärkt und voll und ganz zum Zug kommen zu lassen, ist erholsam und macht erfinderisch. Das Gestalten kann zu einer Entdeckungsreise in die eigene, innere Bilderwelt werden und helfen die alltägliche Lebenssituation zu beleben und zu gestalten. Lebensthemen -und Inhalte können durch das bildliche Schaffen über die Hände «begriffen» werden. Eindrücke, «Eingedrücktes» kann von innen wieder nach außen gelangen, «ausgedrückt» und dann angeschaut werden und unvorhergesehene Aspekte und Lösungen ans Tageslicht bringen. Das Arbeiten mit Tonerde ist ideal während prozessorientierten Entwicklungsphasen in Teams aller Branchen. Im hohen Alter können Lebensgeschichten Ausdruck finden. Schon feinstes Berühren erzeugt Spuren in der Tonerde, kann Erinnerungen und innere Bilder berührbar, ersichtlich und erlebbar machen. Unaussprechliche Gefühle können durch die Tonerde ertastet und visualisiert werden. Werden die Gestaltungen in die Natur gebracht, kann ein tiefes Loslassen und Gehaltensein erlebt werden. Letzteres ist in jeder Lebensphase förderlich für das Wohlbefinden. Für Anlässe in Alters- und Pflegeheimen kann ich zusätzlich «Das magische Puppenorakel» sehr empfehlen! Organisatorisch: Tonerde, leichte Bretter die als Arbeitsunterlagen dienen, Waschlappen für die Hände und Modellierwerkzeuge bringe ich mit. Benötigt wird ein Raum mit Tischen und Stühlen in welchem während der Sequenz nur die Teilnehmenden anwesend sind. Dies ist wichtig, da es eine stille Arbeit ist und möglichst nicht von äußeren Aktivitäten gestört werden sollte. Besondere Achtsamkeit lege ich auf eingeschränkte Mobilität und andere persönliche Bedingungen der Teilnehmenden. Wenn es die Umgebung erlaubt, kann bei warmem Wetter auch im Freien gestaltet werden. Wenn dies in der Nähe möglich ist, können drinnen gestaltete Kunstwerke in der Natur z.B. an einem Wasser oder bei Bäumen und Pflanzen, einen Ort bekommen, wo die Witterung mit ihnen weiter schafft. Wenn es regnet zerfallen sie und hinterlassen keinerlei schädliche Rückstände. Die Gestaltungen z.B. in ein fließendes Gewässer zu gegeben, lässt das künstlerische Erleben im Zusammenhang mit der Natur besonders stark erleben. Selbstverständlich können die Gestaltungen zum Schluss auch nachhause genommen werden. Gebrannt wird nicht, damit dem Spiel auf der Arbeitsunterlage, ohne technische Hürden, freien Lauf gelassen werden kann. Fotografie kann bei größeren Kindern und Erwachsenen, ein wichtiger Teil des Angebots sein. Schwarzweiß Fotos der Gestaltungen werden sehr ausdrucksstark und können digital oder ausgedruckt, künstlerisch weiterverarbeitet werden. Video: gefilmt zu werden, während der abschließenden Arbeit in der Natur, kann das eigene Erleben nachträglich noch nachhaltig vertiefen. Ausstellungen der Arbeiten innerhalb der Gruppe, drinnen oder in der Natur, sind wichtige Bestandteile des Angebots und dienen der Reflexion und dem nachhaltigen Erleben der künstlerischen Prozesse. Sich selbst und die anderen wahrnehmen in ihrer Einzigartigkeit. Erfahrungsaustausch und konstruktive Feedbacks werden geübt. Besonderes Augenmerk liegt auf respektvollem Umgang aller Beteiligten. Zeitrahmen 1 bis 2.5 Stunden pro Sequenz, welche beliebig wiederholt und der Situation angepasst werden können. Für ein therapeutisches Setting arbeite ich mit dem vom EMR festgelegten Tarifsystem. Bitte vorgängig bei der Krankenkasse (Zusatzversicherung Komplementärmedizin) die Deckung bestätigen lassen mit folgenden Angaben: Dorla Heiniger Kunsttherapeutin Oda Artecura, EMR,SNE: ZSNr. R909662 Maltherapie 114 Genaueres zu Organisation und Ablauf ist in den einzelnen PDFs erklärt. Berufserfahrung: Ab 1990 Mitarbeit in sozialen Werkstätten und Betreuung, Landwirtschaft, 2004 bis 2010 Leitung künstlerische Freizeitangebote für Kinder im Spielbetrieb Lorraine DOK, Kursleitung bei Sinnovativ Drahtesel Bern, Diplom Schneiderin EFZ, Fünfjähriges berufsbegleitendes Studium für Gestaltungspädagogik und Kunsttherapie Oda Artecura, EMR, SNE am Institut für Integrale Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung, Bern. Ausbildung systemische Aufstellungsarbeit bei Eva Gütlinger Bildungsfreiraum Schweiz. Verschiedenen Fortbildungen in Kunst, Musik, Psychologie, Naturheilkunde. Zuvor Rudolf Steinerschule Bern, Mitarbeit Textil- und Modebranche, Gastronomie, Kultur- und Musikbranche, Sozialwesen, Bau, in Bern und Umgebung, Zürich, San Francisco und New York USA. 2012 Aufbau und Leitung des Angebots Gestalten mit Tonerde Inton® und Ausdrucksmalen, mobil, privat, in Altersheimen und Schulen und bis 2025 im eigenen «Atelier Mein-Sein»: Persönlichkeitsentwicklung und Therapie für Kinder und Erwachsene, anhand von künstlerischen Prozessen. Mentorat und Lehrtätigkeit für Kunsttherapiestudierende. Seit 2017 wöchentliches Pensum als freischaffende Kunsttherapeutin in der Psychiatrie Spital Langnau i.E. stationäre Krisenintervention und Tagesklinik. Ausführlicher Lebenslauf gerne auf Anfrage! Ich würde mich wahnsinnig freuen, von Ihnen zu hören, wenn Sie sich vorstellen können, dass eines meiner Angebote passen würde! Siehe auch: «das magische PuppenorakeL»!

Bereichern Sie Ihren Anlass mit künstlerisch/schöpferischem Erleben der tiefliegenden Ressourcen der Beteiligten. Insbesondere für vermeintlich „Unkreative“ geeignet! "Jeder Mensch ist ein Künstler!" Josef Beuys

PDF: Details für Teams , Firmenanlässe:

PDF: Kinder Schulen, Institutionen:

GESTALTEN MIT TONERDE IN DER NATUR


FÜR EINZELPERSONEN | Keine künstlerische Vorkenntnis nötig

• Mitten in der Stadt aus dem Alltag in die Welt der Pflanzen
   eintauchen
• Pflanzen über die Hände und mit den Sinnen kennenlernen
• Die Umgebung der Pflanze und sich selbst darin wahrnehmen

Gerne begleite ich Sie einmalig oder über einen längeren
Zeitraum in einem persönlichen kunsttherapeutischen Prozess.
Dauer pro Sequenz und Preis nach Absprache. 


Mein Honorar wird von den meisten Krankenkassen-Zusatzversicherungen übernommen (Berufsanerkennung durch Oda Artecura und EMR)

Intuitives Gestalten von Fabelwesen
in der Natur 

1 Säbeliblubb Mai 24 (2).JPG

 

Aus etwas Gefundenem ein Wesen kreieren.
Werkzeug, Nähzeug, Schnur, Draht, Bänder, Stoff- und Lederresten
sind da.
Mitbringen: Wetterfeste Kleidung, Sonnenschutz, zu Trinken.

 

Preis: 24.- pro Kind, Soli 30.-

Ort: Högerli Lorraine: Kreuzung Dammweg/Talweg/Polygonstrasse
Zeit: 14.00 bis 16.00 Uhr

8./13./15./17. April 2026

14.00 bis 16.00 Uhr

Anmeldung via Fäger, www.fäger.ch
 

Für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren

Die„Püppchenwerkstatt“ richtet sich an Kinder und Jugendliche ab ca. 4 Jahren, Alter unbegre-nzt. Es braucht einen Ort im Freien bei trockenem Wetter: Es kann in einem Garten, einem Schulhof, einem Park, im Wald, einer Wiese, sattfinden, in der Nähe eines Baches, an der Aare, so wie auch auf dem „Högerli“ Lorraine (s. Webseite) Es eignet sich für bestehende kleine Gruppen privat oder aus Schulklassen, Sonderklassen, oder als Workshopangebot für Familienfeste und Festivals. (Das Arbeiten an öffentlich zugänglichen Orten weckt manchmal das Interesse von anderen Kindern ringsum. Ob und wie sie integriert werden, kann zuvor besprochen und abgemacht werden). Es bietet die Möglichkeit sich voll und ganz in das Vertrauen der Wirksamkeit der eigenen Hände im jetzigen Moment zu begeben, in einem bewertungsfreien Rahmen, frei von äußeren Vorstellungen und Erwartungen. Das Angebot steht dafür ein, dass Kinder die Ur-Künstler sind. Es kann keinen Werkunterricht ersetzten, diesen aber motivierend beeinflussen. Es ist eine Gruppenarbeit welche von mir angeleitet und gehalten wird in folgendem Sinn: Wir fangen zusammen an und hören zusammen auf. Der Zeitrahmen wird zuvor festgelegt und von mir eingehalten. Nach dem gegenseitigen Begrüßen stelle ich mich und das Projekt, den Ablauf und die Spielregeln vor, damit alle ein Gefühl dafür bekommen können, auf was sie sich einlassen. Dann leite ich die Arbeit ein mit einer Körper- und naturbezogenen Einstimmungsübung, mit Rücksicht auf besondere Bedingungen. Wenn alle „ganz da“ sind, beginnt das „Ausschweifen“ in die nahe Umgebung (Sicherheit geht vor, je nach Alter und Ort sind eine oder mehrere Begleitpersonen erwünscht, mehr dazu unten). Aufgabe ist es, etwas oder mehreres in der Natur Gefundenes mitzubringen: ein Ast, ein Stein, ein rostiger Nagel, eine Feder, ein Schneckenhaus, eine, Pflanze, ein Stück Abfall….Auf ein zuvor abgemachtes Zeichen kommen wir wieder zusammen. Jede Person hat eine eigene Arbeitsunterlage welche als eigenes kleines Territorium in der Gruppe dient. Auf diesem Spielraum beginnt der Bau des Püppchens oder Fabelwesens. Mit dem vorhandenen Werkmaterial helfe ich ermutigend, technisch jedoch ausschließlich im Sinn von wenn ein Kind fragt: „kannst Du kurz festhalten damit ich binden kann?“,,,, Ansonsten vor allem in der Handhabung von Werkzeugen; jedoch niemals inhaltlich! Das Gestalten kommt frei aus den Händen jedes einzelnen Kindes heraus. Es darf einer Laune folgen, einer Eingebung, einer Freude am Entstehen. Das Vertrauen in das eigenen Körperwissen durch die Hände zeigt den Weg. Die Natur ringsum gibt den Boden dazu und die Inspiration. Da ich seit über 23 Jahren ausschließlich auf dieser Basis arbeite, ist mein Vertrauen in die individuelle gestalterische Art jedes einzelnen Menschen/Kindes unerschütterlich. Die Püppchen werden zum Schluss wie ein großes gemeinsames Mobile z.B. in einen Baum gehängt und von der Gruppe bewundert, eventuell fotografiert und gefeiert. Die andern und sich selbst darinnen wahrnehmen, Erfahrungsaustausch und konstruktive Feedbacks werden geübt. Besonderes Augenmerk liegt auf respektvollem Umgang aller Beteiligten. Fotografie und Film kann bei größeren Kindern, ein abschließender Teil des Angebots sein und kann das eigene Erleben nachträglich nachhaltig vertiefen. Selbstverständlich kann jedes Kind sein Püppchen am Schluss mit nachhause nehmen. Es entstehen nicht Geschenke für Verwandte, sondern persönlich bedeutsame Werke und es zeigt sich intuitiv während des Entstehens wo sie am Ende hinkommen…. Wenn mein Püppchen beginnt Gestalt anzunehmen, entspringen ihm Gedanken die mir einfallen und Worten die ich ihm in den Mund lege, es ist ein Wesen und es erzählt eine Geschichte die ich erschaffe und gleichzeitig zu hören bekomme. Sie ist Projektionsfläche und Hilfsmittel, Überbrückungsmittel für etwas was ich jetzt gerade brauche und wünsche*… Die Kinder dürfen ihren eigenen gestalterischen Weg gehen! Falls es sich bei den Begleitpersonen um Eltern handelt, lieben es die ganz kleinen Kinder nach meiner Erfahrung manchmal nach kurzen Machtkämpfchen oder Zwängereien die Begleitperson in sicherer Nähe aber mit einiger Distanz zu wissen um die Möglichkeit eines eigenen Gestaltungsraumes zu erleben. Es kann also sinnvoll sein das Kind in dieser Situation „allein zu lassen“. Hinzu kommt ein (leider) oft erlebtes Phänomen: Manchmal tauchen beim freien künstlerischen Gestalten bei Erwachsenen alte Stimmen von strengem oder gar strafendem Lehrer*innen aus der eigenen kindlichen Vergangenheit auf, melden sich fies, unbemerkt und ungefragt plötzlich zu Wort. Deshalb setze ich dem zum Wohle aller Beteiligten Regeln entgegen (s. unten). Mein Angebot beinhaltet die Einladung sich selber und das Kind wahrzunehmen als ganz und gar eigenständige schöpferische Wesen mit jeweils vollkommen anderen und verschiedenen inneren Voraussetzungen, die Hände sprechen zu lassen und ausgestattet mit einer unterschiedlichen inneren Weisheit. Diese Großzügigkeit und das bedingungslose Vertrauen in die persönliche Art etwas auszudrücken möchte ich in diesem Projekt als zugrundeliegende Haltung anbieten. Gegenseitiger Respekt bedeutet hier auch das vermeintlich Unperfekte gelten zu lassen, als persönlichen momentanen künstlerischen Ausdruck. Das Projekt ist also klar prozessorientiert und unterscheidet sich somit von Projekten mit festgelegtem Ziel und Endprodukt. Was ich als Handwerkerin und gelernte Schneiderin natürlich für eine wichtige Sache halte, aber in diesem Kontext nicht das Thema ist. „Handlangertätigkeit“der Begleitpersonen, wenn ausdrücklich darum gebeten wird, ist also vollkommen genügend. Was als erfreuliche Begleiterscheinung passieren kann ist, dass es begleitende Erwachsene plötzlich selbst unter ihren Nägeln zu brennen beginnt, etwas Gestalterisches zu tun. Dies ist ein wunderbares Zeichen ihres eigenen inneren Appetits und der zutiefst menschlichen Sehnsucht sich auszudrücken. Vielleicht inspiriert es, sich an eigene Fähigkeiten und Talente zu erinnern... Damit dieser Impuls nicht wie leider so oft im Leben unterdrückt werden muss, habe ich dafür ein paar Möglichkeiten in petto: Zum Beispiel: Suchen Sie sich selbst ein Plätzchen in der Nähe vielleicht begegnet Ihnen eine Pflanze oder ein Ort den sie abzeichnen, oder auf ihre ganz eigene individuelle Art und Weise darstellen mögen. Papier und Farbstifte sind vorhanden. Oder lassen Sie Ihren Gedanken schreibend freien Lauf oder legen Sie sich ins Gras und blicken Sie in die Wolken um über die Rätsel des Lebens oder über weiterführende Projekte nachzudenken. Oder üben sie sich in der wertvollsten König*innendisziplin: NICHTS zu tun, sich in eine Pause zu begeben. Wenn das Kind sie braucht werden Sie gerufen…. Die Grundidee hinter dem Angebot ist, dass alle Beteiligten eine gute und erholsame Zeit erleben und zufrieden nachhause gehen. Projekte für erwachsene Einzelpersonen und kleine Gruppen, individuell abgestimmt und zusammengestellt, gerne auf Anfrage! Regeln: -Jedes Kind hat eine eigene Arbeitsunterlage die als Spielraum innerhalb der Gruppe gegenseitig respektier wird. -Niemand greift von außen mit gutgemeinten Ratschlägen in die Arbeit ein. Technische kleine - „Handlangereien“ sind erlaubt. -Die anwesenden Erwachsenen sind für die Sicherheit ihrer Kinder verantwortlich aber nicht für ihre künstlerischen Inhalte -Verantwortlichkeiten zu Sicherheit und Organisation, werden zuvor besprochen und festgelegt - Methode Integrale Kunsttherapie kurz erklärt: Siehe auch das tolle Buch «Gestalten mit Tonerde» von Ursula Straub, Gründerin der Methode und www.integralepaedagogik.ch in deren Institut ich eine fünfjährige Ausbildung absolviert habe. Der Begriff „Integral“ steht hier für das Zusammenspiel und das Integrieren verschiedener Ebenen in uns: Selbstvergessen sein, Erleben mit allen Sinnen, Erfahren, Erzählen, Denken, Ordnen, Differenzieren, Zusammenhänge finden. Ganz in die Wirksamkeit der eigenen Hände kommen. Sich auf der Ebene des Verstandes im Kopf und der körperlichen Ebene der Gefühle hin und her bewegen. Nach dem Berner Kulturphilosophen Jean Gebser, in einen Zustand von „Spielendem Gelingen“ kommen. „Gestalten mit Tonerde auf dem Högerli Lorraine“. Dieses Angebot findet im Unterschied zum mobilen Gestalten mit Tonerde INTON® ausschließlich auf dem „Högerli Lorraine“ statt. Voraussetzung sind bereits bestehende selbst- oder von Eltern organisierte kleine Gruppen mit Kindern oder Erwachsenen. Auch Einzelpersonen sind willkommen. Finanzierung und gegenseitig verbindliche Abmachungen: Bei allen Angeboten prüfen wir vorgängig gemeinsam sorgfältig die Möglichkeiten der Finanzierung. Der Preis der Veranstaltung wird zuvor verbindlich festgelegt. Die Preise können für Gruppen pauschal abgemacht werden oder in einem therapeutischen Setting nach dem vom EMR festgelegten Tarifsystem. Bitte vorgängig bei der Krankenkasse (Zusatzversicherung Komplementärmedizin) die Deckung bestätigen lassen mit folgenden Angaben: Dorla Heiniger Kunsttherapeutin Oda Artecura, EMR,SNE: ZSNr. R909662 Maltherapie 114 Abgemachte Zeiten und Abmachungen zum Honorar sind beidseitig verbindlich. Bei Verhinderung müssen die Termine so früh wie möglich, jedoch mindestens 24 Stunden vorher abgesagt werden und werden ansonsten vollumfänglich verrechnet. Zeitaufwand für Prozessdokumentation und Berichte falls erwünscht, wird zusätzlich berechnet. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Für Härtefälle hat die Anbieterin eine Berufshaftpflichtversicherung. Freundliche Grüße, Dorla *Frei nach George Sand

 Inton auf dem Högerli Lorraine

Ein Projekt mit einem freizugänglichen brunnenartigen Gefäss mit Tonerde ist am entstehen., zurzeit bringe ich jedoch frische Tonerde mit....

Für das Gestalten mit Tonerde auf dem Högerli ist die Voraussetzung eine bereits bestehende bzw. selbst organisierte kleine Gruppe mit Kindern ab ca. 3 Jahren. Es kann beliebig oft wiederholt werden und die Zeiten und die Finanzierung werden vorgängig zusammen besprochen und abgemacht. Das Arbeiten an einem öffentlich zugänglichen Ort weckt manchmal das Interesse von anderen Kindern ringsum. Ob und wie sie integriert werden, kann zuvor besprochen und abgemacht werden. Ablauf und Spielregeln: Die Gruppenarbeit wird von mir wie folgt begleitet: Wir fangen zusammen an und hören zusammen auf. Zu Beginn und nach dem gegenseitigen Begrüßen, erkläre ich die Spielregeln. Dann beginnen wir mit einer Achtsamkeitsübung (an das Alter und andere Bedingungen der Kinder angepasst). Jedes Kind bekommt eine eigene Arbeitsunterlage. Diese bietet einen eigenen Raum und auch den nötigen Schutz um in Ruhe ins Spielen zu kommen. Während dem Gestalten helfe ich ermutigend, jedoch niemals inhaltlich! Das Gestalten kommt frei aus den Händen jedes einzelnen Kindes heraus. Es darf einer Laune folgen, einer Eingebung, einer Freude am Entstehen. Das Vertrauen in das eigene Körperwissen durch die Hände zeigt den Weg. Die Natur ringsum gibt zusätzlich Boden und Inspiration. Manchmal kommen Gräser und andere gefundene Dinge dazu. Mein Vertrauen in die individuelle gestalterische Art jedes einzelnen Kindes ist unerschütterlich, auch nach über 25 Jahren Tätigkeit auf diesem Gebiet! Damit man eintauchen und die Zeit vergessen kann sorge ich dafür, dass gegen Ende genug Zeit bleibt das eigene Werk gut abschließen zu können. Zeit genug zum Überblicken ob alles da ist und es sich fertig anfühlt, oder ob noch etwas fehlt oder geordnet werden muss…Das Arbeitsbrett ist ein Spielraum wo jedes Kind intuitiv selber spürt wie es sein muss. Dann folgt ein Nachwirken, ein Nachempfinden des Gemachten (bei größeren Kindern bewusst angeleitet, bei kleineren geschieht dies noch vollkommen intuitiv). Dabei tauchen manchmal Worte auf die dazugehören, vielleicht bekommt die Gestaltung einen Namen, wird „getauft“. Dann bekommt die Gestaltung einen Ort auf dem Högerli, vielleicht bei einer bestimmten Pflanze, unter einem Strauch, bei einem Stein… Dann gibt es einen gemeinsamen Rundgang, die Gestaltungen werden in der Gruppe bewundert und gefeiert. Sich selbst und die andern wahrnehmen. Wer mag darf erzählen. Erfahrungsaustausch und konstruktive Feedbacks werden geübt. Auch hier bei größeren Kindern bewusst angeleitet, bei kleinen Kindern finden diese Übergänge von selber statt. Ich sorge dafür, dass alle zum Zug kommen. Die Gestaltungen dürfen an ihrem Ort bleiben, die Witterung wird weiter mit ihnen arbeiten und bei nassem Wetter zerfallen sie und werden wieder dem Erdboden gleich. Manchmal möchte ein Kind seine Gestaltung am Schluss mit nachhause nehmen, dann ist dies das richtige. Wenn einmal trocken, ist sie relativ stabil, wenn sie nicht nass wird. Brennen ist nicht gut möglich, da es ein freies Spiel ist ohne Rücksicht auf Technik, sie würde mit größter Wahrscheinlichkeit zerspringen was eine eher brutale Erfahrung ist. Fotografie und Film kann bei größeren Kindern, ein abschließender Teil des Angebots sein und kann das eigene Erleben nachträglich nachhaltig vertiefen. Gerade schwarzweiß Abzüge können ausdrucksvolle Bilder ergeben, (im Zusammenhang mit Pflanzen eher farbig) und können so digital oder gedruckt weiter künstlerisch verarbeitet werden. Das Gemeinsame in diesem Projekt entsteht durch die gefühlte Wirksamkeit des einzelnen. Darum gibt es auch Spielregeln für anwesende Begleitpersonen, falls diese anwesend sein möchten, zB. aus Sicherheitsgründen. Nach meiner Erfahrung lieben es vor allem kleine Kinder, nach kurzen Machtkämpfchen oder Zwängereien,aber auch grössere Kinder, die Begleitperson in der Nähe aber mit einiger Distanz zu wissen, um die Möglichkeit eines eigenen Gestaltungsraumes zu erleben. Es kann also sinnvoll sein, das Kind in dieser Situation „allein zu lassen“. Manchmal tauchen beim freien künstlerischen Gestalten bei Erwachsenen leider plötzlich alte Stimmen von strengem oder gar strafendem Lehrer*innen aus der eigenen kindlichen Vergangenheit auf, melden sich fies, unbemerkt und ungefragt plötzlich zu Wort, wollen reinreden, besser wissen, perfekt sein….Dies vollkommen gutgemeint und sicher niemals in bewusst böser Absicht und dennoch nicht so hilfreich. Zur Vorbeugung setzte ich dem, zum Wohle aller Beteiligten, Regeln entgegen. (siehe unten) Mein Angebot beinhaltet die Einladung sich selber und das Kind zu erleben als eigenständiges schöpferisches Wesen mit jeweils vollkommen anderen und verschiedenen inneren Voraussetzungen, die Hände sprechen zu lassen und ausgestattet mit einer eigenen inneren Weisheit. Großzügigkeit soll Platz haben und das bedingungslose Vertrauen in die persönliche Art etwas auszudrücken. Gegenseitiger Respekt bedeutet hier auch das vermeintlich Unperfekte gelten zu lassen, als persönlichen momentanen künstlerischen Ausdruck. Erwachsene können ihrem Kind in dieser Situation nicht helfen, weil es darin professioneller ist als Sie und ich, da es Künstler*in ist von Natur aus, weil es ein Kind ist! Es entstehen nicht Geschenke für Verwandte, sondern persönlich bedeutsame Werke welche ihren Zweck in sich selbst erfüllen! Dies tönt eventuell selbstverständlich, oder je nachdem auch provokativ, da wir gewohnt sind, etwas Sinnvolles zu tun aus einer bestimmten Absicht und mit einem bestimmten Ziel. Das Spiel an sich ist leider etwas außer Mode geraten. Das Högerli lädt ein, dies wieder mehr wachzurufen und selbstverständlich sein zu lassen. Das Angebot kann später selbständig von den Kindern weitergeführt werden ohne Begleitung. Es entstehet auf dem Högerli eigens dafür ein Tonbrunnen mit aufbereiteter Tonerde. Was als erfreuliche Begleiterscheinung ebenfalls passieren kann ist, dass es begleitende Erwachsene plötzlich selbst unter ihren Nägeln zu brennen beginnt, etwas Gestalterisches zu tun! Dies ist ein wunderbares Zeichen eines eigenen inneren Appetits und einer zutiefst menschlichen Sehnsucht sich auszudrücken. Vielleicht inspiriert es, sich an eigene Fähigkeiten und Talente zu erinnern... Damit dieser Impuls nicht, wie leider so oft im Leben unterdrückt werden muss, habe ich dafür ein paar Möglichkeiten in petto: Zum Beispiel: Suchen Sie sich selbst ein Plätzchen in der Nähe vielleicht begegnet Ihnen eine Pflanze oder ein Ort den sie abzeichnen, oder auf ihre ganz eigene individuelle Art und Weise darstellen mögen. Papier und Farbstifte sind vorhanden. Oder lassen Sie Ihren Gedanken schreibend freien Lauf oder legen Sie sich ins Gras und blicken Sie in die Wolken um über die Rätsel des Lebens oder über weiterführende Projekte nachzudenken. Oder üben sie sich in der wertvollsten aller König*innendisziplinen: NICHTS zu tun, sich in eine Pause zu begeben, den Alltag einen Moment los zu lassen. Wenn das Kind sie braucht werden Sie gerufen…. Die Grundidee hinter dem Angebot ist, dass alle Beteiligten eine gute und erholsame Zeit erleben und zufrieden nachhause gehen. Andere weitere Projekte für erwachsene Einzelpersonen und kleine Gruppen, individuell abgestimmt und zusammengestellt, gerne auf Anfrage! Verbindliche Spielregeln: Mit kleinen Kindern sind die Regeln eher Richtlinien für die begleitenden Erwachsenen, die Kinder spüren wie es gemeint ist, wenn sich die Erwachsenen daranhalten. •Jede Person hat eine eigene Arbeitsunterlage die als Spielraum innerhalb und außerhalb der Gruppe respektier wird! •Niemand greift von außen mit gutgemeinten Ratschlägen und Ideen in die Arbeit von andern ein, auch nicht in diejenigen der eigenen Kinder! •Während der Arbeit darf selbstverständlich geplaudert werden, oft wird es jedoch von selber ganz still. Diese Stille sollte von den Begleitpersonen nicht gestört oder unterbrochen werden. Zum Schluss in der Ausstellung/Rundgang, gibt es die Möglichkeit für wohlwollende Feedbacks. Dabei werden die andern nicht interpretiert (seitens der Erwachsenen). Gute Feedbacks kommen aus dem eigenen Gefühl und sind sorgfältig mit dem kindlichen Erleben und stets wohlwollend und liebevoll. •Die anwesenden Erwachsenen sind für die Sicherheit und den äußern Rahmen verantwortlich aber nicht für die künstlerischen Inhalte ihrer Schutzbefohlenen! Finanzierung und andere gegenseitig verbindliche Abmachungen: Die Möglichkeiten der Finanzierung prüfen wir vorgängig gemeinsam sorgfältig. Der abgemachte Preis für eine Gruppensequenz, welche beliebig oft wiederholt werden kann, wird von mir als Pauschale mit Einzahlungsschein in Rechnung gestellt, oder in bar oder per Twint entgegengenommen. Idealerweise organisiert die Gruppe das Einsammeln der Beiträge der Teilnehmenden selbst. Zeiten und Preise werden verbindlich festgelegt. Bei Verhinderung bitte die Termine so früh wie möglich, jedoch mindestens 24 Stunden vorher absagen, sie werden ansonsten verrechnet. Ich bin eine von den meisten Zusatzversicherung anerkannte Kunsttherapeutin. Für ein therapeutisches Setting verrechne ich mein Honorar nach dem vom EMR festgelegten Tarifsystem. Bitte vorgängig bei der Krankenkasse (Zusatzversicherung Komplementärmedizin) die Deckung bestätigen lassen mit folgenden Angaben: Dorla Heiniger Kunsttherapeutin Oda Artecura, EMR,SNE: ZSNr. R909662 Maltherapie 114. Zeitaufwand für Prozessdokumentationen oder Berichte (für Lehrpersonen, Ämter oder Ärzt*innen) wird zusätzlich berechnet. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Für Härtefälle hat die Anbieterin eine Berufshaftpflichtversicherung. Die Abmachungen sind beidseitig verbindlich. Siehe auch: -„Püppchenwerkstatt“ -„Das magische Puppenorakel“

1 Karte Frühlingsputz 2026 mail A. Corti _Seite_1.jpg

"Wenn Dich tut das Leben treten,
musst Du fest dagegen kneten!" Annette Corti

Mobil unterwegs für Teams, Institutionen,
für Klein und Gross in  allen Lebenslagen


DAS MAGISCHE PUPPENORAKEL
Spielt für Sie an Privatfesten,  Anlässen,  Festivals,  Chilbis

Naturprojekt Högerli

Das „Högerli“ ist eine kleine, wilde Oase für die Kinder im Quartier Lorraine, Bern.

Künstlerische Projekte für Kinder /Erwachsene mit Tonererde, Stoff und Pflanzen im Freien siehe oben und auf Anfrage Die Hühner werden von Quartierkindern und ihren Angehörigen gepflegt. Jeden Tag hat eine Gruppe die Verantwortung...

"Es ist das was ins Leben drängt, das Innerste, das keine Form hat und keinen Namen und das sich sehnt und das zugleich in vertrauensvoller Sicherheit weiss, dass es unstillbar ist, und somit stets aufs Neue wieder auferstehen wird, wie verheerend auch immer das Scheitern war.
Und ist. Und sein wird." 

Andreas Weber , Biologe, "Alles fühlt"

21 ...und der Hinweis
26 das Huehnerhaus wird getauft (2)
18 Andrej Zuber und Pole Wyss kommen mit dem Bagger
28 Kartoffelernte 2009  (4)
1 Quartierarbeit  (11)
1 Quartierarbeit  (15)
IMG-20240412-WA0002
1 Quartierarbeit  (22)
Anna
Laura
IMG-20260304-WA0005
1 Quartierarbeit  (7)
36 es waechst ... (3)
35a_meine_erste_Schulgruppe_auf_dem_Högerli
29 Bohnensetzten 2010
24 ... da schliesst jemand Freundschaft
28 Kartoffelernte 2009  (2)
högerli bilder (90)
28 Kartoffelernte 2009  (1)
1 Quartierarbeit  (21)
FullSizeR
högerli bilder (75)
DSC02013
35 Die Hasen ziehen ein 2012
39 Fruehlingsfest 2016 (3)
34 Zwiebeln 2011
32_Erstes_Gestalten_mit_Tonerde_auf_dem_Högerli_(3)
33_Gestalten_mit_Tonerde_auf_dem_Högerli_2011_(1)
33_Gestalten_mit_Tonerde_auf_dem_Högerli_2011_(7)
37 GAMelle schenkt mir ein Tor 2014

Ansprechpersonen:
 

  • Projekte:
    Dorla mail@spatzig.ch
    079 632 40 09

     

  • Hühner:
    Anna 079 275 02 52

Das Högerli war seit jeher ein kleiner, etwas wilder allmendartiger Ort, der wegen der darunterliegenden Gasleitung nicht überbaut werden kann. Seit 2008 ursprünglich in Zusammenarbeit mit dem Spielbetrieb Lorraine, wird er mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von Stadtgrün, EWB und Tiefbauamt, von den Kindern vom Quartier, in Begleitung ihrer Angehörigen und Nachbarn bespielt, betreut und gepflegt. Das Högerli ist für alle Kinder frei zugänglich. Auf dem Plan ist zu sehen wo speziell Sorge getragen werden muss. Das Högerli sieht jedes Jahr anders aus. Es gab Jahre wo die selbst gewachsene Vegetation überwältigend war. Dann haben Hecken etwas überhandgenommen. Stadtgrün hat Licht hereingebracht, DANKE! Und dieses Jahr wird es von Neuem viel zu entdecken geben: Pflanzenvielfalt, Insekten, Vögel, Natur eben…! Der Bereich in der Mitte ist da zum Bespielen und schon wegen seiner kleinen Platzverhältnisse speziell für die Kinder da.

  • Hühner: Der Zaun ist zu ihrem Schutz da, bitte Gatter nie offenlassen, den Hühnern mit Respekt begegnen, sie sind sehr empfindlich, bitte den Anweisungen der jeweils Verantwortlichen folgen!

  • Kräuter und Gartenbeete nicht zertrampeln!

  • Kein Feuer machen! Wichtig, (Gas!)

  • Abfall mitnehmen! (Danke allgemein fürs einsammeln)

  • Unter den alten Bäumen nebenan im Dammwegpark gibts einen Trinkwasserbrunnen und ein WC (im Sommerhalbjahr), dort kann man auch grillieren. 

Lageplan Högerli

Plan Högerli 2026 .jpg

Das Högerli, (amtlich: Gasstation Wyler), war seit jeher ein kleiner, etwas wilder allmendartiger Ort, der wegen der darunterliegenden Gasleitung nicht überbaut werden kann. Arbeiterfamilien hatten früher hier Hasen und Gartenbeete und pflegten hier ihren hart verdienten Feierabend. Darüber verlief im Winter der Schlittelweg, der vor der Erfindung des Salzstreuens via Talweg bis zur Aare ging, unter dem Bahnviadukt hindurch, wo damals seit jeher Hühner und Hasen gehalten wurden und die freien Erdflächen mit Gemüse bepflanzt waren…Diese Menschen verschwanden, wer weiss wohin? Nach der Sanierung der Gasleitung 2007 lag das Gelände plötzlich vollkommen kahl und verlassen da! Ab 2008, ursprünglich in Zusammenarbeit mit dem Spielbetrieb Lorraine, wird es mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von Stadtgrün, EWB und Tiefbauamt, von den Kindern vom Quartier, in Begleitung ihrer Angehörigen und Nachbarn bespielt, betreut und gepflegt. Aktuell sind wir nach all den Jahren daran einen Verein zu gründen und werden an dieser Stelle informieren ab wann wir uns über Mitglieder herzlich freuen!!!! Das Högerli sieht jedes Jahr anders aus! Nach der Sanierung war es eine einzige steilabfallende Fläche. Das erste Projekt war drei Ebenen in das Gelände zu baggern mit Hilfe von Pole Wyss und Andrej Zuber. Dann legte ich (Dorla) die Hecken an für welche Stadtgrün die Büsche zur Verfügung stellte, schaufelte Schleichwege und Verstecke für die Kinder, setzte Beeren, Heilkräuter und insektenfreundliche Blumen. Erste, zweite und fortwährende Projekte war das Staunen über Pionierpflanzenwachstum! Im dritten Jahr machten wir einen Kartoffelacker, mit viel Ziegenmist von den Haldenstrassziegen, und im vierten ein Bohnenfeld, beides um die Erde im oberen Teil vorzubereiten für Gartenbeete. Es gab Phasen wo die selbstgewachsene Vegetation ringsum überwältigend war! 2009 wurde ein Hühnerzaun gesetzt und der Hühnerstall gebaut und eingeweiht. Künstlerische Projekte mit Tonerde und Pflanzen fanden statt, es wurde gespielt und die Natur bestaunt. Die Büsche wurden zu Bäumen und trugen viele Früchte, dann wurde die Hecke beinahe zum Wald. Stadtgrün hat Licht hereingebracht, DANKE Martin und Ramon! Und dieses Jahr wird es von Neuem viel zu entdecken geben: Pflanzenvielfalt, Insekten, Vögel, Natur eben…! Der Bereich in der Mitte ist da zum Bespielen und schon wegen seiner kleinen Platzverhältnisse für die Kinder da. Wie alles begann: Wie so oft wenn etwas entsteht, braucht es jemand der es «anreisst» und dann andere die es auch fühlen und wollen. Ich erzähle hier meine Geschichte vom Högerli, da gäbe es noch ganz viele andere!!!!! Mein Name ist Dorla. Die Idee zu diesem Projekt entstand vor vielen Jahren, als ich mit meinem kleinen Sohn Tim, im Gärtchen vor dem Haus am Talweg, in dem wir wohnten, arbeitete. Immer wieder kamen Kinder vorbei und wollten mithelfen! So entwickelte sich zwischen mir und einigen „wilden“ Quartierkindern eine Freundschaft die darin gipfelte, dass ich von 2004 bis 2009 für den Spielbetrieb Lorraine (DOK, ursprünglich von «Kinderhexe und Zaubermann» injiziert) das öffentlichen Spielangebot für die Kinder vom Quartier leiten durfte. Wie das schon vorher und bis heute noch ähnlich betrieben wird, organisierte ich Quartier, Werk- und Spielnachmittage und Jahreszeitenfeste. Die Ideen dazu entstanden aus den Impulsen der Quartierkinder im öffentlichen Raum: Dazumal vor allem im Dammwegpark und Steckgutwiese. Die Arbeit (die schönste die ich je hatte!) beinhaltete, mich als Dreh- und Angelpunkt zwischen Jung und Alt, Schule und Freizeit zur Verfügung zu stellen. Da waren zeitweise bis zu 70 Kinder und Jugendliche und ihre Eltern und Grosseltern mit welchen ich in Verbindung stand! Begleiterin in Konfliktsituationen zu sein, Zuhören, Pflaster, heißen Tee, etwas zu essen Werkzeug, und Werkmaterial bereit zu halten war meine Aufgabe. Ein starkes Bedürfnis nach grundlegenden Tätigkeiten wie Holzhacken, Feuermachen, Kochen und handwerkliche und künstlerische Tätigkeiten lag in der Luft! Es gab grossformatiges Malen im Freien, Fussbad -und Handmassagenachmittage mit selbstgemachten Kräuteressenzen, Gestalten mit Tonerde, Gips und Specksteinarbeiten, Schnitzen, Kochen im Park auf dem Feuer für die Eltern abends, alles draussen, viel improvisiert, ohne Geld, und die Chefs waren die Kinder……Es war eine tolle Atmosphäre und hat viel Spass gemacht! Das Aufräumen und Verstauen am Abend war stets eine Herausforderung! Wir hatten einzig den Bauwagen im Dammwegpark und einen kleinen Schopf, etwas draussen liegen lassen ging gar nicht. Auf meiner Suche nach Platz, bemerkte ich dieses Stück Gelände, welches nach der Gaspipeline-Sanierung plötzlich brach lag. Es war wie ein Griff nach dem Strohhalm, wenigstens einen freien wilden Ort für die Kinder zu retten, nachdem die letzten Hinterhöfe zugebaut waren. 2008 gab Jürg Jaggi von Stadtgrün das OK, den Ort für die Kindern vom Quartier nutzbar zu machen. Leider wollte /konnte der Spielbetrieb das Projekt nicht tragen und somit halte ich es bis heute für meine Verantwortung die Abmachung mit Stadtgrün einzuhalten: Den Ort für die Kinder vom Quartier freizuhalten. Für mich bedeutet es viel gratis Arbeit aber auch das grosse Vergnügen, an etwas beteiligt zu sein, dass aus sich heraus Sinn macht. Viele Kinder und Erwachsene haben seither mitgeholfen, - manche kurz, manche einige Jahre, bis die Kinder andere Interessen hatten… Immer waren Menschen da die es mittrugen. Schon zu Beginn kamen die Hühner dazu! Ein Projekt von Jürg Bernet und Heidi Moll ꝉ, letztere war bis zu ihrem viel zu frühen Tod die treuste «Hühnermutter». In Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern, bildeten sie die erste "Hühnergruppe", die seither immer bestanden hat und die sich immer wieder erneuert mit neuen Kindern und ihren Eltern bis heute! Viele Jahre lebte die Hasenfamilie von Lea Amiet und ihren Kindern im unteren Teil, wie das ja auch schon in den 70ger Jahren der Fall war… Seit einigen Jahren bildet sich wieder eine Gruppe von Kindern und ihren Eltern zum Gärtnern, was absolut wunderbar ist! Bert hat das Regenwassersystem erneuert, ein Tomatenhaus gebaut und mit seinen Kindern ein Gartenbeet angelegt, Mit Hilfe von Mika vom Spielbetrieb hat er die Werkzeugkisten die auseinandergefallen sind, ersetzt durch einen kleinen Schuppen. Alle zurzeit Beteiligten haben mitgeholfen den gesamten Hühnerzaun zu flicken. Die jetzige Hühnercrew hat wieder Seidenhühner zugelegt (die ersten 2009 waren auch Seidenhühner) und sorgt sich einfach umwerfend um sie! Und es ist nicht leicht! Im Winter gefriert das Wasser ein, welches man herschleppen muss, Milben und Katzen attackieren die Hühner, ganz zu schweigen das immerwährende Ausbessern des Zaunes wegen den Mardern und Füchsen…. Denise vom wunderschönen Garten nebenan ist unser wandelndes Kräuterlexikon und gratis Ratgeberin, Barbara, Sarah und ich haben letztes Jahr riesige Mengen an altem Holz entsorgt und für den Häxeldienst bereit gemacht. Ronja und Simona haben einen Riesenkürbis geerntet, Sarah hat die Kräuter übernommen, Merya und Anna haben auch ein Gartenbeet und Anna hat mit mir zusammen nach bald 20-jährigem Bestehen des Projekts, erstmals einen schriftlichen Vertrag mit Stadtgrün unterschrieben! Und ich, nach Jahren und tausenden Gratisarbeitsstunden später, nach zahllosen Kämpfen mit Dornen und Gestrüpp, nach hunderten Malen mähen mit der Sichel und der Sense, nach hunderten von umgepflanzten Himbeerstauden, nach hunderten Gesprächen über den Gartenzaun…. bin immer noch glücklich, wenn ich auf dem Högerli bin und versuche das ganze etwas zusammenzuhalten. Das ist das was ich kann und mittlerweile auch ausgebildet bin dafür: Prozesse halten……Ich bin von Beruf Kunsttherapeutin, Puppenspielerin und Schneiderin, habe bis ca 2017 neben dem arbeiten im Garten, regelmäßig „Gestalten mit Tonerde auf dem Högerli“ angeboten was ich gerne wieder aufgreifen möchte. Das umfassende Thema ist „Erde“. Ich geniesse dieses Stück Erde das niemandem wirklich gehört und das von Leuten gepflegt und geschätzt wird, einfach so, «ohni Gliir» und mit viel Liebe und Achtsamkeit! Ein riesengrosses DANKE an alle Beteiligte und wohlwollende Passanten!!!!!

PDFs:
• Bericht Quartier Magazin link
• Bericht BZ link
• Bericht 20 Min linkSpenden:

Spenden:

Das Projekt ist geschenkt: einerseits von der Stadt Bern, die nichts verlangt für Miete, anderseits von ungezählten Arbeitsstunden in Freiwilligenarbeit. Mit grosser Dankbarkeit nehmen wir Spenden entgegen. 


Bitte vermerken Sie "Spende Högerli" und Ihren Namen und E-Mailadresse, damit wir uns bei Ihnen bedanken können!

Dorla Heiniger spatzig
Polygonstrasse 15
3014 Bern
Berner Kantonalbank 
3011 Bern,  
30-106-9
CH11 0079 0016 9732 3861 8

Twint:  079 632 40 09

QR Code Konto BEKB.jpg
Twint spatzig shop.png
bottom of page